Teamarbeit, die mich beflügelt

Team

Team Success Session © Nicole Lücking, http://www.poasworld.de/

Es gibt sie immer wieder – die tolle produktive Gruppenarbeit. Ein Projekt, das mich und meine Mitstreiterinnen ordentlich in Atem gehalten hat, ist (fast) zu Ende. Wir haben den Batzen für diese Woche pünktlich abgeliefert. Alle sind irgendwie erschöpft, aber hoch zufrieden. Es ist natürlich keine zufällige Gruppe, sondern ein Team, das auf ein gemeinsames Ziel hingearbeitet hat – dabei aber jede als Selbstständige in Eigenverantwortung. Weiterlesen

Meine Ordnung / deine Ordnung?! Ein System für den Lernstoff

Eine Freundin, die momentan eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten macht, übt gerade für eine Prüfung. Sie hat sich mit einer spannenden Frage mich gewendet:
Wie kann ich Unmengen Stoff bis zu meiner Prüfung in 14 Tagen auswendig lernen?

Die Rahmenbedingungen sind nicht gerade ideal:

  • Neben der üblichen Arbeit im Büro .. auch noch lernen!
  • Sie will und muss es selbstorganisiert schaffen.
  • Als Quereinsteigerin ist sie schon länger von der Schule weg, muss wieder lernen lernen.
  • Sie möchte kein „Bulimie-Lernen“, so wie es vielen Jüngeren selbstverständlich erscheint.
  • Es fehlt während des Unterrichts die Zeit, genügend zu wiederholen und mit dem Vorherigen zu verknüpfen.
  • Sie möchte sich die Zusammenhänge selber herstellen (Wo gehört das Gesetz § 1a (1) 5 hin? Warum/wann braucht man es? Was steckt dahinter? usw.)

Wie kann man vorgehen?
Eine übliche Methode, um sich Lerninhalte selbst zu erschließen, sind Gedankenlandkarten (Mindmaps bzw. Concept Maps), in denen Zusammenhänge zwischen Begriffen visualisiert und die Inhalte auf das Wesentliche komprimiert werden.

Ein solches System hatte sie sich selber zu erarbeiten begonnen, kam aber nicht ganz damit klar. SystemDenn: Das Wichtige an dieser Art von Stoff ist, dass man ihn nicht einfach kürzen kann, weil die Materie sowieso schon zusammengefasst ist.
Wir haben dann etwas anderes gefunden. Weiterlesen

E-Mails nach dem Baukastenprinzip

Mag auch der Erfinder der E-Mail schon gestorben sein, die E-Mail als Kommunikationskanal der Arbeitswelt ist es noch lange nicht.

Wenn man der Statistik glaubt, werden die täglich verschickten Mails sogar noch mehr  statt weniger.

Statistik: Prognose zur Anzahl der täglich versendeten und empfangenen E-Mails weltweit von 2016 bis 2020 (in Milliarden) | Statista

Auch wenn ich persönlich – vor die Wahl gestellt – anderen Tools wie Messengern, Groupware, Wikis und Co. den Vorzug geben würde, habe ich nichts gegen E-Mails. Nur strukturiert und übersichtlich müssen sie sein. Weiterlesen

Ein Diagramm zum Projektstart

Als Redakteurin arbeite ich oft auch mit anderen „Freien“ – Autorinnen und Autoren, Grafik, Korrektorat, … Schließlich ist das Büchermachen kein Ein-Personen-Job.  Alle arbeiten selbstorganisiert, halten sich an gegebene Terminzusagen und ToDos und wir wissen, dass wir uns auf einander verlassen können. Oder?

Ich denke, Terminpläne und ToDos sind prima, aber sie zeigen doch gerade bei neuen Projekten nicht die „weichen“ Unsicherheitsfaktoren. Kommunizieren wir genug? Was kann passieren, wo muss man Knoten lösen, was passt bei der Zeitplanung nicht?
Um die Unsicherheitsfaktoren auf den Punkt zu bringen, kann man Mindmaps und ausgefeilte Visualisierungen erstellen – oder ein schlichtes Diagramm wie das Folgende nutzen.mehps
Ich nenne es Mehps, seit ein Besucher den Nachbarn in bestem Bayerisch erklärte, mithilfe eines Programms namens „Gugl Mehps“ die Orientierung wiedergefunden zu haben … Mehps kann aber auch für Mehrperspektiven-Skizze stehen.

Es ist eine Variante des Perspektivendiagramms, wie es Gabi Reinmann in ihrem Buch Wissenswege für das persönliche Wissensmanagement empfiehlt: als Hilfsmittel, mit dem sich ein persönliches „Wissensportfolio“ visualisieren lässt. Weiterlesen

99 Arten, ein Konzept zu versemmeln

good-advice.jpgLetztens saß ich mit einer Kollegin zusammen, die bei der Ausarbeitung eines Konzepts einfach nicht weiterkam. Sie wollte natürlich alles perfekt machen, hatte – um es ja effizient anzugehen – schon alles gelesen, was sie über Konzepte an Informationen finden konnte und war jetzt davon überzeugt, dass sie es völlig anderes anpacken müsse.
Ob ich ihr nicht ein paar Tipps geben könne?

Ich hatte das Gefühl: Das Letzte, was sie jetzt brauchen kann, sind weitere Tipps und Ratschläge. Manchmal ist es eben des Guten zu viel, zu viele How-tos zu lesen und goldenen Rat befolgen zu wollen. Deshalb habe ich ihr vorgeschlagen: Lass uns doch mal, um den Kopf frei zu kriegen, 99 Arten zusammentragen, wie man’s nicht macht. Weiterlesen