Brainstorming: Gemeinsam oder doch lieber einsam?

© Nicole Lücking, poasworld.de

Die gute alte Brainstorming-Methode kann helfen, kreative Lösungen für ein Problem zu finden.

Sie wird oft in Form einer Gruppendiskussion eingesetzt. Herauskommen soll eine Liste von Ideen, die zu einer Lösung führen können.

Aber ist die Methode in der Gruppe tatsächlich effektiv? Und funktioniert es wirklich besser in Präsenz – oder vielleicht virtuell ebenso gut?

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Wie aus Lorem ipsum ‚Laura im Shitstorm‘ wird

Webdesigner, Layouter, Schriftgestalter, Redaktionen verwenden Blindtext als Platzhalter, solange der eigentliche Text noch nicht zur Verfügung steht.

Aber Fantasietexte kann man auch sonst immer mal brauchen, sei es für Workshop-, Demo- oder Testzwecke. Woher dann auf die Schnelle eine Menge Textbausteine hernehmen und nicht stehlen?

Sicher, es gibt den guten alten „Franz“. Den kann man z.B. direkt in Word (ab 2013) erzeugen, indem man die kryptische Zeichenfolge „=rand()“ eingibt und die Enter-Taste drückt.

Aber nützlich ist diese Art von Blindtext eigentlich nur zum Ausprobieren von Schriftbild oder Gestalterischem, nicht für längere Dokumente. Weiterlesen

Was ist wichtig? Was kann weg? Priorisieren und Überarbeiten

Kennen Sie die MoSCoW-Methode? Im Projektmanagement bezeichnet dieses Akronym eine Skala, anhand der man Anforderungen und Aufgaben priorisieren kann. MoSCoW steht für Must have, Should have, Could have, Won’t have und gibt jeweils an, ob eine Funktion im aktuellen Projekt zwingend umgesetzt werden muss oder (eher) nicht:

  • Was gehört zum absoluten Mindestumfang, ohne den das Projekt keinen Sinn macht?
  • Welche Bestandteile sind weniger kritisch, aber den Nutzern vielleicht wichtig?
  • Welche Features sind ganz nett und können ohne viel Aufwand oder Kosten berücksichtigt werden, aber bei Zeitmangel lässt sich darauf verzichten?
  • Und schließlich, welche Anforderungen werden gar nicht umgesetzt, sondern höchstens als Idee für künftige Weiterentwicklung aufgehoben?

Dahinter steckt der Gedanke, dass die unterschiedliche Einstufung von Anforderungen eine größere Flexibilität erlaubt. Wenn ein Projekt nur „Must Haves“ hat, kann der Umfang nicht verändert werden. Anders bei den Should haves und Could haves: Sollte es eng werden, kann auf sie noch verzichtet werden, oder wenn genug Zeit ist, kann man sie noch hineinnehmen.

Auch beim Überarbeiten von Texten hilft es manchmal, eine solche Einteilung im Hinterkopf zu haben.

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Teamarbeit, die mich beflügelt

Team

Team Success Session © Nicole Lücking, http://www.poasworld.de/

Es gibt sie immer wieder – die tolle produktive Gruppenarbeit. Ein Projekt, das mich und meine Mitstreiterinnen ordentlich in Atem gehalten hat, ist (fast) zu Ende. Wir haben den Batzen für diese Woche pünktlich abgeliefert. Alle sind irgendwie erschöpft, aber hoch zufrieden. Es ist natürlich keine zufällige Gruppe, sondern ein Team, das auf ein gemeinsames Ziel hingearbeitet hat – dabei aber jede als Selbstständige in Eigenverantwortung. Weiterlesen

Ein Diagramm zum Projektstart

Als Redakteurin arbeite ich oft auch mit anderen „Freien“ – Autorinnen und Autoren, Grafik, Korrektorat, … Schließlich ist das Büchermachen kein Ein-Personen-Job.  Alle arbeiten selbstorganisiert, halten sich an gegebene Terminzusagen und ToDos und wir wissen, dass wir uns auf einander verlassen können. Oder?

Ich denke, Terminpläne und ToDos sind prima, aber sie zeigen doch gerade bei neuen Projekten nicht die „weichen“ Unsicherheitsfaktoren. Kommunizieren wir genug? Was kann passieren, wo muss man Knoten lösen, was passt bei der Zeitplanung nicht?
Um die Unsicherheitsfaktoren auf den Punkt zu bringen, kann man Mindmaps und ausgefeilte Visualisierungen erstellen – oder ein schlichtes Diagramm wie das Folgende nutzen.mehps
Ich nenne es Mehps, seit ein Besucher den Nachbarn in bestem Bayerisch erklärte, mithilfe eines Programms namens „Gugl Mehps“ die Orientierung wiedergefunden zu haben … Mehps kann aber auch für Mehrperspektiven-Skizze stehen.

Es ist eine Variante des Perspektivendiagramms, wie es Gabi Reinmann in ihrem Buch Wissenswege für das persönliche Wissensmanagement empfiehlt: als Hilfsmittel, mit dem sich ein persönliches „Wissensportfolio“ visualisieren lässt. Weiterlesen