Klick und weg? Wann und wie externe Links im E-Book Sinn machen

Deutsche Medien-Konsumenten nutzen durchschnittlich fünf Geräte und elf Medienquellen pro Tag, wie eine aktuelle Studie herausgefunden hat.

Wenn schon das Fernsehen nicht mehr ohne Second Screen funktioniert, gilt das dann nicht erst recht für das E-Book? Zum Parallel-Display braucht es vielleicht nicht einmal ein weiteres Gerät, sondern nur Wischen oder Klicken.

Je nach Reader oder App kann jederzeit aus dem Buch heraus Wikipedia nachgeschlagen oder eine Google-Suche abgesetzt werden. Algorithmen schlagen nach der Lektüre „ähnliche Bücher“ vor. Wozu braucht es dann noch Links, die den Leser raus aus dem Buch und ins Web führen? „Hypertext“ schreiben hieße, sich folgende Fragen zu stellen: Weiterlesen

Büchermachen im Kollektiv: Booktype

Seit ich mich mit dem Thema „Booksprint“ beschäftigt habe, war klar, ich muss mich auch mit den Tools befassen, die so etwas ermöglichen.

Booktype ist eine freie Open Source-Software für das gemeinschaftliche Schreiben, Redigieren und Veröffentlichen von Büchern. „Veröffentlichen“ heißt hier, die Publikation wahlweise als E-Book, PDF-Datei oder in HTML auszugeben und zum Beispiel zu Amazon oder Print-on-Demand Plattformen wie Lulu.com zu exportieren.

Collaborate and publish

Screenshot aus dem Booktype-Fotostream auf Flickr

Die zentrale Idee hinter Booktype ist, dass mehrere Autoren zeitgleich an einem Buchprojekt arbeiten können. Zu diesem Zweck stellt die Plattform eine ganze Reihe von Community-Elementen bereit: Benutzer können Profile erstellen, Gruppen beitreten, live chatten, Statusmeldungen posten, Bücher abonnieren (um per RSS-Feed über Änderungen informiert zu werden). Weiterlesen