Notizen organisieren, analog-digital

Notieren, aufschreiben, schriftlich fixieren … Anscheinend eine Hauptbeschäftigung des Menschen, sobald er – oder sie – lesen und schreiben gelernt hat. War schon bei den alten Römern mit ihren Wachstäfelchen nicht anders.
NotizenGefühlt genauso alt ist die Überlegung: analog oder digital oder beides? Wie soll man die Infoschnipsel organisieren, um den Überblick behalten und das Benötigte rechtzeitig wiederfinden zu können?

Wie wahrscheinlich die meisten von euch habe ich Verschiedenes ausprobiert, was so an Notizbuchregeln und Empfehlungen zu finden ist. Hier stelle ich drei populäre oder vielleicht weniger bekannte Methoden vor.  Weiterlesen

Make lists not war: Workflowy fürs Sammeln von Gedanken

Früher habe ich ja ein persönliches Wiki für „alles“ benutzt: TiddlyWiki. Oder genauer gesagt, eine Variante davon, die d3 Wiki heißt und für „GTD“- also Produktivitäts-Zwecke adaptiert war.

d3 Wiki

TiddlyWiki, das war – oder ist – ein Wiki-System, das nur aus einer einzigen HTML-Datei besteht. Informationen werden in sogenannten Tiddlers organisiert. Wie in einem Wiki lassen sich die Tiddlers im Menü verlinken, und je nach Bedarf ein- oder ausblenden.

Als dann das iPad zu meiner Kreativ-Zentrale wurde, hat sich fast alles, was mit dem Thema Notizenmachen zu tun hat, in Evernote verlagert. Für ToDos nutze ich in der Regel entweder Trello (für größere Vorhaben oder Teamwork), oder die iOS-eigenen Erinnerungen, – oder für die Kleinigkeiten schlicht einen Papierschreibblock.

Aber natürlich: Ist ja nicht so, dass ich nicht von Zeit zu Zeit eine neue Produktivitäts-App ausprobieren würde.
Nun also: Workflowy, ein Webdienst, der damit wirbt, das er mein „Gehirn organisieren“ helfe. Workflowy existiert schon seit Jahren und hat zahlreiche begeisterte Nutzer, auch Stewart Butterfield, der Gründer von Slack, gehörte offenbar dazu. Weiterlesen