2 Rezepte für Dummy-Texte

Also, ich hatte doch letztens versprochen, zwei weitere Methoden vorzustellen, wie man sich Blindtext jenseits des langweiligen lorem ipsum herstellen kann.

Blindtext, das sind mehr oder weniger sinnfreie Platzhaltertexte, die genutzt werden können, wenn nicht genügend (oder passende) Inhalte zur Verfügung stehen.

Man kann sie entweder „freestyle“ selber erzeugen oder „sampeln“.

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Wie aus Lorem ipsum ‚Laura im Shitstorm‘ wird

Webdesigner, Layouter, Schriftgestalter, Redaktionen verwenden Blindtext als Platzhalter, solange der eigentliche Text noch nicht zur Verfügung steht.

Aber Fantasietexte kann man auch sonst immer mal brauchen, sei es für Workshop-, Demo- oder Testzwecke. Woher dann auf die Schnelle eine Menge Textbausteine hernehmen und nicht stehlen?

Sicher, es gibt den guten alten „Franz“. Den kann man z.B. direkt in Word (ab 2013) erzeugen, indem man die kryptische Zeichenfolge „=rand()“ eingibt und die Enter-Taste drückt.

Aber nützlich ist diese Art von Blindtext eigentlich nur zum Ausprobieren von Schriftbild oder Gestalterischem, nicht für längere Dokumente. Weiterlesen

Ein neuer Blick auf LibreOffice

© Nicole Lücking, poasworld.de

Seit mit Office 2016 wieder eine vernünftige Word-Version für Mac zur Verfügung steht, habe ich das Open-Source-Äquivalent LibreOffice Writer nur noch selten benutzt. (Eigentlich hauptsächlich, um mit der Erweiterung Writer2Epub Dokumente ins E-Book-Format zu konvertieren.)

Anfang Februar nun haben die Entwickler von der Document Foundation ein neues Release, LibreOffice 5.3, veröffentlicht. Auf der deutschsprachigen Website wird das Release als experimentell bezeichnet, „auch für ‚innovative‘ Anwender, die bereit sind, mögliche Fehler und Probleme an The Document Foundation zu melden“. Das macht natürlich neugierig. Weiterlesen

Das Runde muss ins Eckige. (Nein, es geht nicht um Fußball.)

Halle 4In meiner kleinen Auswahl aus ungefähr 4000 Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchmesse ging es um E-Book-Produktion, um Konvertierung und Werkzeuge zum Editieren.
Um Gestalterisches: Wie macht man E-Books schön?

Und immer wieder die Frage des Autorenworkflows: Wie mit dem „Wildwuchs“ umgehen? Wie das Chaos organisieren, das Autorinnen, Lektorinnen (natürlich auch deren männliche Kollegen) anrichten?
Ja, ich übertreibe. Aber alle, die sich mit dem Thema eine Weile beschäftigt haben, kennen das Spannungsfeld zwischen „kein Word ist auch eine Lösung“ und “Authors want Word”. Weiterlesen

Eine neue Beta-Version ist – ähem – verfügbar

Ms-KommentarWas tun Autoren, wenn sie für ihr Manuskript fachlichen Input einholen wollen – oder wenn sie ausprobieren möchten, ob die Inhalte für die Zielgruppe verständlich sind?

Richtig, sie suchen sich möglichst frühzeitig Testleserinnen und -leser. Noch vor dem eigentlichen Lektorat.

Wie würde aber eine angehende Sachbuchautorin heute vorgehen, um Feedback crowdzusourcen? (Je mehr Kommentare und Vorschläge, desto besser, denkt sie sich.)

Der Weg zu den Beta-Lesern

Old School wäre es, das gesamte Manuskript, womöglich als Word-Dokument oder gar PDF, per Mail an Fachexperten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie zu verschicken.
Nur: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein vielbeschäftigter Professor oder eine Geschäftsführerin das komplette 200-Seiten-Manuskript liest?
Und außerdem: Sobald mehr als eine Person das Dokument erhält und kommentiert, kann es organisatorisch schnell kompliziert werden.

Es muss also einen besseren Weg geben, etwa das Dokument kapitelweise zu teilen. Zudem soll sich möglichst jeder Testleser einem anderen Teil des Manuskripts widmen. Und die Kommentare oder Änderungsvorschläge müssen irgendwo zusammengeführt werden. Weiterlesen