„Tweetable Abstracts“ oder: Wie man prägnante Beschreibungstexte findet

Um Bücher oder andere Inhalte (etwa auf einer Landingpage) anzuteasern, braucht man einen „Pitch“ – und der soll nicht nur neugierig machen, sondern den potenziellen Lesern auch vermitteln, dass unser E-Book, unser Whitepaper etc. ihre aktuell wichtigen Probleme behandelt. Manchmal fällt es schwer, die Kernbotschaft an den Anfang zu stellen und wirklich in einem Satz auszudrücken.

Kleiner Tipp: Man kann sich abschauen, wie Wissenschaftler ihre Thesen komprimieren, um sie im Vorfeld oder während einer Konferenz auf Twitter zu „pitchen“. Forschungsfragen und Ergebnisse in maximal 140 Zeichen zu packen, ist eine Herausforderung. In dem folgenden Video erklärt die Biologin Erin Eastwood, wie das geht.

Tweetable Abstracts 101 von Society for Conservation Biology auf Vimeo.

Nette Beispiele finden sich auf dem Twitterkanal der Science Slams. Das sind Konferenzen, auf denen junge Wissenschaftler ihre Ergebnisse „spektakulär verständlich“ auf der Bühne präsentieren.

#Techno kann #Flugzeugabstürze verhindern.  (Eine Untersuchung darüber, wie man mit ‚Beats per Minute‘ Frühwarnsysteme für Flugzeuge entwickeln kann.)
Wollen Sie Pommes zu den Pommes? (Erläuterung eines Empfehlungssystems für Online-Shops.)
Computer, die auf Menschen starren (Über automatisierte Videoüberwachung.)
Oder mein Lieblingsbeispiel: Warum ist der Film immer doofer als das Buch? Miku Sophie Kühmel slamt ihre Bachelorarbeit  Transformationsanalyse zu Daniel Kehlmanns Selbstadaption von ‚Die Vermessung der Welt‘.