Vier Tage auf dem Chaos-Congress

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“Zwischen den Jahren” hatte ich die Gelegenheit, den Kongress des Chaos Computer Clubs, kurz 33c3, zu besuchen. Wobei die Bezeichnung Kongress oder auch Tagung dem Event ja nicht gerecht wird, denn es besteht aus viel mehr als nur Vorträgen und Workshops.  Die Talks kann man sich hier ansehen, aber live dabei sein, bedeutet auch Teil eines bunten Festivals zu sein, bei dem es ums Programmieren, Ausprobieren, Selbermachen – und voneinander Lernen geht.

learnWas ich gelernt habe: Der Klassiker – auf einem Hacker-Kongress nie das offene WLAN benutzen. Kaum hatte ich nämlich das Laptop eingeschaltet und WLAN aktiviert, da meldete meine Firewall mehrfach, dass Zugriffsversuche von außen geblockt worden seien. Es gehört für Hacker eben dazu, Schwachstellen zu finden …

Auf der Kryptoparty, also einem Verschlüsselungsworkshop im Rahmen des Kongressprogramms, habe ich gelernt, wie einfach eigentlich die Verschlüsselung von E-Mails funktioniert.

haecksenUnd ich lernte die Haecksen kennen. Der Anteil weiblicher CCC-Mitglieder nimmt zu – die Haecksen haben sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, deren Sichtbarkeit auch auf den Bühnen zu erhöhen. Sie helfen aber auch Frauen und “nicht-binären Menschen”, die ersten Schritte in Richtung Programmieren zu tun.

Relativ viel Zeit verbrachte ich im Sendezentrum – aber nicht, um praktische Schritte in Richtung Podcasten zu unternehmen, sondern um die MacherInnen einmal live auf der Bühne zu sehen. (Eine Art Podcast mit Bildern übrigens: der Science Slam.)blinken2

Ja, und dann waren da auch noch die Assemblies, in denen sich verschiedenste Gruppen von nerdig bis (netz)politisch engagiert präsentierten. Für mich der Ort, der einem Barcamp als Lernort am ehesten nahekommt.

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