Remember to write in November

Herbst bedeutet für Tausende weltweit: der Schreib–Monat ist da. NaNoWriMo.

Das Ziel der – meistens – angehenden Romanautor:innen ist es, am Monatsende einen Entwurf von 50.000 Wörtern am Tag fertig zu haben. Was bedeutet, in etwa 1667 Wörter am Tag in die Tasten zu hauen.

Vor Jahren gab es mal den DigiWriMo, den Digital Writing Month, ausgerufen vom Institute of Digital Pedagogy. Dort haben sie die November-Challenge, 50.000 Wörter zu schreiben, ausgeweitet: vom Romanschreiben auf das „Schreiben ins Internet“. Was ist denn digitales Schreiben anderes?

Wenn ich so nachdenke, schreibe ich heutzutage ziemlich viel ins Internet: Checklisten, To-dos, Inhaltsverzeichnisse, Feedback, Konzepte, Umfragen, Terminpläne, Rede-, Web-, Printtexte aller Art. Ab und zu Tweets. Zu selten eigene Blogartikel.

 

Warum es gut ist, sich mit Markdown zu beschäftigen

Es scheint paradox: Ausgerechnet der Boom mobiler Apps und die Verbreitung digitaler Bücher haben zu einer heimlichen Renaissance des Formats „Nur-Text“ geführt – oder genauer gesagt, von Markdown-formatierten Texten.

Markdown-Kurzanleitung für Posts in Slack

Einst nur von Nerds und Programmierern als einfache und praktische Textformatierung genutzt, hat sich Markdown mittlerweile als einfacher Formatierungs-Standard in vielen Anwendungen durchgesetzt.

Außerdem hat es sich zu einer Art Lingua Franca entwickelt, mit der sich Apps untereinander verständigen, digitale Schreibprozesse verändern und die Texte aus proprietären Formaten befreien.

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Worüber wir reden, wenn wir von der Cloud reden

Zu dir oder zu mir?

Eigentlich ist es ja ganz einfach. Was sich bisher auf der eigenen Festplatte ansammelte, liegt nun zunehmend im Netz: Fotos oder Videos, Dokumente, Musik oder Software-Features. Gespeichert auf Rechnern von Dienste-Anbietern, mit denen unsere Geräte über die Datenleitungen verbunden sind. Oftmals, ohne dass wir das bewusst so wahrnehmen. Wer ein Smartphone besitzt und Apps verwendet, nutzt irgendwo immer „die Cloud“, um Daten zu synchronisieren.

Das Thema Daten spielt für Textarbeiter/innen eine große Rolle – nicht nur in Sachen Backups und Sicherheit. Wir müssen uns immer wieder neu überlegen, wo wir die Dinge ablegen und wie wir sie sortieren. Erst recht, wenn ich als Freelancer/in mit anderen zusammenarbeite, stellt sich bald die Frage: Tja, welche Cloud soll es denn nun sein? Weiterlesen