Wie geht es weiter mit der Ulysses App?

In den letzten Tagen gab es einige Aufregung um Ulysses, das elegante Schreibwerkzeug und derzeit eine meiner Lieblings-Apps. Die Entwickler SoulMen aus Leipzig haben nämlich beschlossen, von einem Kauf- zu einem Abomodell zu wechseln, um die Weiterentwicklung nachhaltig finanzieren zu können, wie in einem Blogartikel auf Medium nachzulesen ist.

Zwar sind sie nicht die ersten, die diesen Schritt vollziehen: Anfang des Jahres hat der beliebte Passwort-Manager 1Password auf ein monatliches Bezahlmodell umgestellt. Nur mit dem Unterschied, dass dies nur für neue Nutzer gilt, während sich für diejenigen nichts ändert, die die App zuvor gekauft hatten.

Ulysses hat dagegen beschlossen, auch für bestehende User das Abomodell einzuführen und sich damit eine Menge Ärger eingehandelt. Die Bewertungen im App Store und auf iTunes rauschten erstmal nach unten. Weiterlesen

Tools to go

Vermutlich benutzen Sie schon lange keine mechanische Schreibmaschine mehr (oder haben noch nie eine benutzt, was wahrscheinlicher ist). Aber hängen Sie noch an der guten alten Textverarbeitung?

Nichts gegen Word – es ist immer noch die eierlegende Wollmilchsau, wenn es darum geht, Texte zu erstellen, zu überarbeiten und in Form zu bringen.
Mir jedenfalls fällt spontan in meinem persönlichen Arbeitsumfeld niemand ein, der nicht wenigstens die grundlegendsten Funktionen von Word (& Co.) bedienen könnte. Bei fortgeschrittenen Einsatzzwecken wie Formatvorlagen und Makros oder hinsichtlich zeitsparender Prüfroutinen fürs Lektorat macht dem Platzhirsch wohl kein anderes Universal-Textprogramm so leicht Konkurrenz.

Nur: Was ist mit dem spontanen Schreiben unterwegs? Wenn es stimmt, dass die neue Word-App für Besitzer eines neuen iPad Pro 10,5 oder 12,5 offenbar nur als Teil eines Office-365-Abonnements zur Verfügung stehen soll (zumindest wenn man damit Dateien erstellen und bearbeiten will), dürfte das nicht nur für Freude sorgen.

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Nun gibt es an Schreib-Apps für Tablet und Smartphone keinen Mangel. Gerade wenn es um schnelle Entwürfe geht, können sie sogar die bessere Wahl sein.

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Fröhlich verdrahtet: Wire als Kommunikationstool für kleine Teams

Start-Screen der iOS-App

Wire ist ein noch wenig bekannter Messaging-Dienst. Als sicherer und benutzerfreundlicher Gruppenchat möchte Wire eine Alternative zu WhatsApp & Co werden und wirbt damit, die Privatsphäre wirklich zu achten.

Hinter Wire steht ein Entwicklerteam, das u.a. aus ehemaligen Mitarbeitern von Skype besteht – und das merkt man, denn der Dienst bietet Audio- und Videochat in sehr guter Qualität an.

Ich hatte Wire anfangs nur im privaten Umfeld kennengelernt. Meine Lauftruppe tauscht kurzfristige Verabredungen und Smalltalk darüber aus. Nachdem ich aber festgestellt habe, wie einfach sich Gruppen erstellen und Dokumente hochladen lassen, kam mir die Idee, es in einem kleinen Projekt zu testen. Dort hatten wir bisher E-Mail und Skype zur Kommunikation genutzt, teilweise auch Slack, das aber nicht jeder intuitiv findet.

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