Gelesen: “This is not a book”

This is not a book

This is not a book ist ein Hypertext übers Lesen, Schreiben und Publizieren im Web, über Experimente mit neuen Formen und transmediales Geschichtenerzählen.

Vor etwa zwei Jahren taten sich Baldur Bjarnason (@fakebaldur auf Twitter) und Tom Abba (@tomabba) zusammen, um ein offenes Manifest übers Schreiben im digitalen Zeitalter zu verfassen. Beide sind Autoren, Webentwickler, Buchgestalter und beschäftigen sich seit vielen Jahren damit, wie das Büchermachen (und zwar „Bücher“ in jeder Form) geht.

Die kurzen Essays sind wunderbar dafür geeignet, sie Stück für Stück auf dem Smartphone oder Tablet zu lesen. Nebenbei haben die beiden auch eine Podcast-Reihe begonnen, die aber nur aus drei Episoden besteht. Weiterlesen

Jane Harts Umfrage zu den “Top 100” – schnell noch abstimmen

Jane Hart veröffentlicht jedes Jahr ihre Liste mit den 100 besten Tools fürs Lehren und Lernen. Dieses Jahr haben bereits über 2000 “Learning Professionals” ihre Stimme abgegeben. Die Abstimmung läuft noch bis morgen, 22. September, und die Ergebnisse werden am Montag, den 2. Oktober veröffentlicht. Wie immer darf man auf die Analyse gespannt sein, welche aktuellen Trends sich im Bereich des Lernens am Arbeitsplatz, in Schule und Hochschule daraus ableiten lassen.

Schleifmaschinen-Marketing

Ich muss ja zugeben: Baumärkte finde ich toll.
Nicht weil ich die geschickteste aller DIY-Artistinnen wäre. Sondern wegen der fancy Bezeichnungen für unscheinbare Plastikteile (“Verteilerbaldachin”, Kleinteile-Magazin”, “Bodenhülsen-Set”). Und wegen der Flachbildschirme, auf denen Erklärvideos laufen. Wer wollte nicht schon immer wissen, wie man Tapetenkleister korrekt aufträgt oder in welchem Winkel der Farbroller zu halten ist?

Courtesy: Assembly App

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(K)Eine Stilfrage: Infotexte in Leichter Sprache

In der aktuellen Wochenend-taz findet sich ein Kommentar: Leichte Sprache braucht Kritik, der sich unter anderem auf kritische Feuilletonartikel in FAZ und in B.Z. bezieht. Hintergrund der Debatte ist die Tatsache, dass Behörden und Institutionen im Vorfeld der Bundestagswahl vermehrt Informationsmaterial in Leichter Sprache publizieren. Nicht zuletzt deshalb, weil sie im Sinne der Barrierefreiheit gesetzlich dazu angehalten sind. Den Text selbst gibt es auch in Leichter Sprache.

Journalisten sollten sich infor­mieren, bevor sie Leichte Sprache kritisieren.
Zum Beispiel über diese Fragen:
• Wer ist die Zielgruppe von Leichter Sprache?
• Was ist die Aufgabe von Leichter ­Sprache?
• Welche Geschichte hat Leichte ­Sprache?
Sonst können Journalisten Leichte ­Sprache nicht richtig bewerten.
Denn eines ist sicher:
Journalisten sind nicht die Zielgruppe.

Worum es geht und wer denn dann die Zielgruppe ist, das erläuterte kürzlich in einem Vortrag bei den Webgrrls Rhein-Main Claudia Fischer vom Social Franchise Network capito. Weiterlesen