SciFi und das Ende der Gebrauchsanweisung

Die Bedienungsführung eines sogenannten Seniorentelefons hat mich neulich fast wahnsinnig gemacht.

Unter Ergonomie verstehen die offenbar, dass die Tasten etwas größer sind und man es vor allen Dingen sehr laut stellen kann. Weswegen es die Tante angeschafft hatte. Beim Versuch, Telefonnummern der Verwandtschaft einzuspeichern und ihr bei der Gewöhnung an das neue Ding zu helfen, musste ich irgendwann die Herumtipperei in nicht selbsterklärenden Menüs aufgeben und tatsächlich die Bedienungsanleitung zu Hilfe nehmen.

Dann hat es aber natürlich noch eine ganze Weile gedauert, bis ich die richtige Stelle gefunden hatte.

Ich glaube, das Verstehen von Gebrauchsanweisungen wird zu einer aussterbenden Fähigkeit

Genauso entbehrlich wie die Gebrauchsanweisung selber.

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Prognosen sind schwierig…

… besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.

Wer das gesagt hat, fällt mir gerade nicht ein. (Sorry, bitte googeln.)

An dieses Zitat musste ich jedenfalls denken, als mir beim Aufräumen Wired-Ausgaben von vor 20 Jahren in die Hände fielen.

Keine Ahnung, warum ich sie die ganze Zeit über aufgehoben habe.

 

Wer hätte das gedacht, eine unerwartete Nebenwirkung der DSGV-oh: Sie bietet einen willkommenen Anlass, alte Akten zu schreddern – und manchmal stößt man dabei eben auf solche Schätze.

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Programmieren statt Schreiben: Der NaNoGenMo

Es ist Mitte November. Halbzeit also beim NaNoWriMo, dem “National Novel Writing Month”, der aber schon längst international ist. Weltweit hauen ein paar hunderttausend angehender Roman-Autorinnen und -Autoren auf die Tasten, um bis Monatsende ihre 50.000 Wörter im Speicher zu haben. Überarbeiten kommt später – jetzt geht es erst mal um Quantität.

Währenddessen, auf der Nerdseite des Planeten …

Ambitionierte Coder wetteifern um das eleganteste Programm, welches 50.000 Wörter generieren kann. Es sind natürlich nur eine Handvoll Leute, nicht Tausende. Weiterlesen