Die Sache mit den guten Ideen

Mich faszinieren ja immer die praktischen Neuerungen bei ganz alltäglichen Dingen, und ich rätsele manchmal, wie sie zustande gekommen sind.muse

  • Wer hatte eigentlich zuerst die Idee, diese Schuhcremes gleich mit den Schwämmen dran zu produzieren, die heute so selbstverständlich sind – anstelle der Blechdosen, Lappen und Bürsten?
  • Wer ist auf die Idee gekommen, an Tankstellen unterschiedliche dicke Zapfhähne zu installieren, damit man nicht aus Versehen den falschen Sprit einfüllt und den Motor ruiniert?
  • Wer hat wann vorgeschlagen, diese Backpapier-Rollen gleich in passende Stücke fürs Backblech geschnitten auszuliefern, so wie bei Küchenrollen? Klingt banal, ist aber praktisch.
  • Wer hat sich das eigentlich ausgedacht, beim ersten Kindle wechselnde Autorenportraits als Quasi-Buchcover zu zeigen? (Scheint altmodisch, ist für mich aber immer noch ein Grund, das Teil immer wieder mal gern zur Hand zu nehmen.)

Um es kurz zu machen – ich weiß es nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, dass sie  durch die Ideen von anderen befeuert wurden. Gute Ideen kommen eben nicht “mal gerade so”, sagt Steven Johnson. Sie brauchen oft Jahre zum Reifen. Manchmal kommt es vor, dass jemand die Hälfte einer Idee hat – und erst wenn diese halbe Idee mit der von jemand anderem zusammenprallt, kommt der eigentliche Geistesblitz.

Dieser Beitrag wurde angeregt von der Blogparade “Der Wert von Ideen“, zu der Gitte Härter alias Schreibnudel aufgerufen hat.

 

2 Gedanken zu „Die Sache mit den guten Ideen

  1. Was mich immer wieder bewegt, wenn Fußball-Meisterschaften sind: Wer erfindet diese Auto-Außenspiegel-Verhüterli in schwarz-rot-gold?

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