Häppchenweise Motivation: Der Digital Writing Month

Die nächsten 30 Tage werden so oder so vorübergehen, ob Sie das wollen oder nicht. Warum also nicht einfach etwas Neues ausprobieren?

sagt Matt Cullen in seinem TED-Talk Try something new for 30 days.

30-Tages-Herausforderungen sind unglaublich in, seit Jahren schon. Sie beruhen auf der (nicht bewiesenen) These, dass sich eine Gewohnheit etablieren lässt, wenn man eine Sache 30 Tage lang durchhält. Nicht jeder mag dabei vielleicht die Motivation oder die Zeit aufbringen, in diesem einen Monat einen ganzen Roman zu schreiben.

Zwei Professoren haben dem Nanowrimo vor Jahren DigiWriMo, den Digital Writing Month an die Seite gestellt. Dabei ging es ihnen vor allem darum, die Kreativität von Studentinnen und Studenten zu fördern. Eine Art verrückter, verteilter Online-Kurs sollte es sein. Und nebenbei eine Art “Hausaufgaben-Amnestie” für Autoren, denen die 50.000-Wort-Herausforderung irgendwann einfach zu viel wird.

Statt vieler Worte also 30 Tage lang eine Kleinigkeit – Text, Bild, Geschichte – in dieses Internet schreiben! Alles zählt, auch wenn es nur eine E-Mail ist, nur eben möglichst experimentell. Digitale Tapas.

Inzwischen ist das Projekt weitergewandert, weil seine Initiatoren sich mit neuen Dingen beschäftigen, aber das ist ja das Großartige bei derartigen vernetzten, nicht kommerziellen Projekten – man darf sie einfach adoptieren.

Der Hashtag #digiwrimo lebt also vielleicht weiter. Was wären denn nun kleine bis mittelgroße kreative Projekte, die man sich für die 30 Tage überlegen könnte? Hier sind ein paar Anregungen: