Das „Re” in Revision / Schreiben und Lektorieren gleichzeitig

Jedes Manuskript werde erst nach 23 Überarbeitungsgängen wirklich gut, hab ich mal gelesen. Da ist was dran, auch wenn man es nicht wörtlich nehmen muss. Und ich glaube nicht, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern wird, trotz aller Algorithmen und Tools, die uns beim Schreiben unterstützen.

Für die Überarbeitung (die Revision) müssen Autoren Zeit einplanen, selbst wenn – oder gerade wenn – ein Manuskript professionell lektoriert wird. Denn dann müssen die Änderungen ja geprüft und miteinander abgestimmt werden.
„Re-Vision” bedeutet wörtlich, das Geschriebene nochmal anzuschauen, möglichst aus der Leserperspektive. Ist zwar eher angelsächsischer Sprachgebrauch, aber mir gefällt der Ausdruck.

Was wird sich verändern, wenn Autor und Lektor mit der Unterstützung neuer Online-Tools parallel im Manuskript arbeiten können?
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„Fasse dich kurz“: Redezeit planen mit der Ulysses App

Eine der Funktionen von Ulysses, an die man sich sehr schnell gewöhnen kann und somit bei anderen Text-Programmen schnell vermisst, ist das Schreibziel.

Das ist eine Live-Statistikfunktion, die die Anzahl der geschriebenen Wörter, Sätze und Zeichen protokolliert und mit vorgegebenen Werten vergleicht.

Ein interessantes Detail: Neben der Lese- kann auch die Vorlesezeit gemessen werden. Das hilft beim Vorbereiten von Texten, die mündlich vorgetragen werden sollen. Weiterlesen

Little Snitch: 1a Firewall für den Mac

„Padepokan: Firewall“, von dias auf Openclipart.org, cc-by-sa 1.0

Transparenz ja – aber nur in eine Richtung? Dass muss nicht sein. Die Mac-App Little Snitch („kleine Petze“) kehrt die Beobachtungs-Verhältnisse wenigstens teilweise um: Sie überwacht die Netzwerkverbindungen und  verrät, mit wem sich unser Rechner denn so alles in Verbindung setzen will, während wir mit dem Internet verbunden sind.

Vor einigen Wochen ist die neue Version 4 herausgekommen. Die bietet nun eine ansehnliche Oberfläche und einige praktische Extras. Weiterlesen