Feiertags-Fundstücke: 5 Podcasts rund ums Büchermachen

Radiohören fand ich schon immer viel besser als Fernsehen, besonders die Hörspiele und Features an Feiertagen. In letzter Zeit höre ich immer mehr Podcasts, – schon klar, das ist nicht dasselbe wie Radiohören. Es fehlt der Verkehrsfunk zwischendrin.

Jedenfalls. “Der deutsche Podcast, er krabbelt langsam aus der Nische“, es gibt eine enorme Bandbreite, an Themen wie an Podcaster-Persönlichkeiten. Wer redet, ist nicht tot. Für die Feiertage habe ich euch ein paar Folgen aus dem Äther gefischt, die sich mit Büchern und Büchermachen beschäftigen. Weiterlesen

“Tweetable Abstracts” oder: Wie man prägnante Beschreibungstexte findet

Um Bücher oder andere Inhalte (etwa auf einer Landingpage) anzuteasern, braucht man einen “Pitch” – und der soll nicht nur neugierig machen, sondern den potenziellen Lesern auch vermitteln, dass unser E-Book, unser Whitepaper etc. ihre aktuell wichtigen Probleme behandelt. Manchmal fällt es schwer, die Kernbotschaft an den Anfang zu stellen und wirklich in einem Satz auszudrücken.

Kleiner Tipp: Man kann sich abschauen, wie Wissenschaftler ihre Thesen komprimieren, um sie im Vorfeld oder während einer Konferenz auf Twitter zu „pitchen“. Forschungsfragen und Ergebnisse in maximal 140 Zeichen zu packen, ist eine Herausforderung. In dem folgenden Video erklärt die Biologin Erin Eastwood, wie das geht.

Tweetable Abstracts 101 von Society for Conservation Biology auf Vimeo.

Nette Beispiele finden sich auf dem Twitterkanal der Science Slams. Das sind Konferenzen, auf denen junge Wissenschaftler ihre Ergebnisse „spektakulär verständlich“ auf der Bühne präsentieren.

#Techno kann #Flugzeugabstürze verhindern.  (Eine Untersuchung darüber, wie man mit ‘Beats per Minute’ Frühwarnsysteme für Flugzeuge entwickeln kann.)
Wollen Sie Pommes zu den Pommes? (Erläuterung eines Empfehlungssystems für Online-Shops.)
Computer, die auf Menschen starren (Über automatisierte Videoüberwachung.)
Oder mein Lieblingsbeispiel: Warum ist der Film immer doofer als das Buch? Miku Sophie Kühmel slamt ihre Bachelorarbeit  Transformationsanalyse zu Daniel Kehlmanns Selbstadaption von ‘Die Vermessung der Welt’.

 

Mobile first! Korrektur lesen auf dem  Smartphone

Reader-AppsSmartphones sind im Gegensatz zu E-Readern Multitasking-Geräte. Sie werden für alles Mögliche und natürlich nicht in erster Linie zum Bücherlesen verwendet.
Aber die Bedeutung des mobilen Lesens auf dem Handy wird über alle Altersgruppen hinweg zunehmen: Zu praktisch ist es doch, für „ungeplantes“ Lesen zwischendurch seine E-Books unterwegs im Zugriff zu haben – synchronisiert über die verschiedenen Plattformen und ermöglicht durch eine Vielzahl von Lese-Apps.

Wenn immer öfter Bücher auf dem Smartphone gelesen werden, was bedeutet das fürs Büchermachen?

In einem kürzlich erschienenen Artikel in der Selfpublisher-Bibel zieht Matthias Matting den lustigen Vergleich zwischen Schreiben und Enkel-Bestricken: Wer Socken strickt, wird „ab und an probieren lassen“. Matting rät Autoren, ihr Werk auf einem „echten E-Reader zu testen“, um zu verstehen, wie es bei den Lesern ankommt. Ob Inhaltsverzeichnis, Bilder, Links funktionieren. Wie der Text in verschiedenen Schriftgrößen erscheint.

Ich denke, es ist Zeit einen Schritt weiter zu gehen und zu überlegen, wie das alles auf dem kleinen Display des Smartphones erscheinen wird. Und dafür frühzeitig je nach Zielformat  in den diversen Apps (Kindle, iBooks, Marvin, Bluefire und wie sie alle heißen) zu testen. Einige Aspekte, die Autoren und Lektoren bedenken sollten: Weiterlesen