Jane Harts Umfrage zu den “Top 100” – schnell noch abstimmen

Jane Hart veröffentlicht jedes Jahr ihre Liste mit den 100 besten Tools fürs Lehren und Lernen. Dieses Jahr haben bereits über 2000 “Learning Professionals” ihre Stimme abgegeben. Die Abstimmung läuft noch bis morgen, 22. September, und die Ergebnisse werden am Montag, den 2. Oktober veröffentlicht. Wie immer darf man auf die Analyse gespannt sein, welche aktuellen Trends sich im Bereich des Lernens am Arbeitsplatz, in Schule und Hochschule daraus ableiten lassen.

(K)Eine Stilfrage: Infotexte in Leichter Sprache

In der aktuellen Wochenend-taz findet sich ein Kommentar: Leichte Sprache braucht Kritik, der sich unter anderem auf kritische Feuilletonartikel in FAZ und in B.Z. bezieht. Hintergrund der Debatte ist die Tatsache, dass Behörden und Institutionen im Vorfeld der Bundestagswahl vermehrt Informationsmaterial in Leichter Sprache publizieren. Nicht zuletzt deshalb, weil sie im Sinne der Barrierefreiheit gesetzlich dazu angehalten sind. Den Text selbst gibt es auch in Leichter Sprache.

Journalisten sollten sich infor­mieren, bevor sie Leichte Sprache kritisieren.
Zum Beispiel über diese Fragen:
• Wer ist die Zielgruppe von Leichter Sprache?
• Was ist die Aufgabe von Leichter ­Sprache?
• Welche Geschichte hat Leichte ­Sprache?
Sonst können Journalisten Leichte ­Sprache nicht richtig bewerten.
Denn eines ist sicher:
Journalisten sind nicht die Zielgruppe.

Worum es geht und wer denn dann die Zielgruppe ist, das erläuterte kürzlich in einem Vortrag bei den Webgrrls Rhein-Main Claudia Fischer vom Social Franchise Network capito. Weiterlesen

Der Kongress twittert nicht

Diese Woche war ich auf der Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (kurz IDT) im schweizerischen Fribourg.

Die Veranstaltung – diesmal mit 1700 Teilnehmern aus über 100 Ländern – findet nur alle vier Jahre statt. Es gibt sie seit 50 Jahren. Eine ehrwürdige Institution also, die dieses Jahr in Vorträgen und Fachpodien über die Herausforderungen des Deutschunterrichts unter aktuellen Vorzeichen nachdachte. Migration und Integration, Mehrsprachigkeit und Sprachpolitik, digitaler Wandel.

Was den digitalen Wandel betrifft … Nun, eine Verbandstagung ist etwas ganz anderes als ein Barcamp und braucht vielleicht nicht unbedingt einen “Rückkanal”.

Aber ein bisschen gewundert hat es mich schon, dass in einer solchen Umgebung voll pädagogischen Fachpersonals so wenig auf Twitter los war. Weiterlesen