Wissens-Werkzeuge, eine Blogparade

Zu einer Blogparade “Ein Tag an meinem Wissensarbeitsplatz” hat Simon Dückert von cogneon aufgerufen. Wissensarbeitsplatz – ein interessanter Ausdruck. Sind das heutzutage nicht die meisten Arbeitsplätze? Aber wie auch immer, es geht um die Techniken und Tools, die helfen das Wissen zu dokumentieren und zu kommunizieren.

Ein schöner Anlass, um mal die Tools vorzustellen, die einen täglich begleiten. Wodurch unterscheidet sich eigentlich das Handwerkszeug in der Wissenswerkstatt von anderen? Ich denke, es ist intelligentes Handwerkszeug – denn viel Wissen steckt schließlich in den Werkzeugen selbst.

Weiterlesen

Coole Hacks: Maker-Senioren online

“Wir werden alle älter”. Das ist so ein Standardspruch, sobald mal jemand über Knieprobleme oder Ich-hab-Rücken klagt. Aber hey, Leute, wir werden ja tatsächlich alle älter. Und irgendwann gelten wir als Seniorinnen und Senioren. Die heute noch diskriminiert werden mit Werbung à la “Computerkurse auch ab 50”.

Die Anbieter von (PC? Office?)-Kursen sollten sich mal ansehen, was SLO Senioren lernen online alles machen: die Möglichkeiten der Digitalisierung und des mobilen Webs nutzen für Empowerment, selbstbestimmtes Leben und Lernen.

Beispiel Kunstsurfen: Die Kunsthistorikerin Barbara Leisner organisiert Ausflüge in digitalisierte Sammlungen. Ideal für Menschen, die vielleicht körperlich nicht mehr so mobil sind.

Beispiel Mikrocontroller. Warum darauf warten, dass einem jemand Services zur Verfügung stellt – wenn man doch das Internet der Dinge selber bauen kann?

Wie können mehr Menschen von dem Angebot erfahren? Uta Krope von SLO hat ihr soziales Netzwerk für Senioren gerade beim Hackathon der Bundeszentrale für politische Bildung, “Selbstbestimmt leben in der vernetzten Gesellschaft”, vorgestellt. Der Hackathon ist selber ein gutes Beispiel für moderne Bildung. Nicht alles war früher besser (😉).

Hello, past and future self

Die Lernexpertin Silvia Rosenthal Tolisano schreibt auf ihrem Langwitches Blog, wie sehr sie sich manchmal wie ein Wesen von einem fernen Stern vorkommt, wenn sie Begriffe wie Netzwerk-Lernen, Heutagogy, selbstgesteuerte Lernen verwendet. Wie oft sie feststellt, dass beim Thema Bildung so dermaßen aneinander vorbeigeredet wird. Das Gefühl, außerhalb der eigenen Filterblase von niemandem verstanden zu werden, habe sie, so Tolisano, auch vor 7 Jahren schon gehabt, und seitdem sei Vieles unverändert geblieben.

Bei der Lektüre des Artikels gingen mir gleich mehrere Fragen durch den Kopf.

© Maksim Šmeljov - Fotolia.com
Macht es eigentlich nur die Umgebung? Dass man erkennt, wie weit man sich entwickelt hat im Vergleich zu anderen, die mehr am Hergebrachten hängen? Ist es mehr oder weniger Zufall, dass man jetzt anders denkt als noch vor Jahren, oder ist es das Ergebnis eines gezielten Entwicklungsprozesses?

Die Frage ist doch: Woher wissen wir denn eigentlich, wo wir selbst vor 7 Jahren standen und wo jetzt?

Weiterlesen