Gelesen: “Meta! Das Ende des Durchschnitts”

Dirk von Gehlen will in seinem neuen Buch “nicht das Internet erklären”. Wohl aber einige der kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen, die Digitalisierung mit sich bringt: Inhalte, die nicht beim Sender, sondern beim Empfänger produziert werden. Gesammelte Nutzerdaten, die kontextbasiert eine nie vorher mögliche Personalisierung von Inhalten erlauben. Die granulare Gesellschaft – das Gegenteil von Massenproduktion und Massenkommunikation. Viele parallele Nischen und immer stärkere Segmentierung von Nutzergruppen, zum Beispiel auf der Grundlage ortsbezogener Daten. Und so fort.

Und es ist wohltuend nüchtern, wie von Gehlen das tut: Jenseits von Schreckensszenarien auf der einen, Paranoiavorwürfen auf der anderen Seite. Es geht ihm darum, Strategien für den Umgang mit den Veränderungen aufzuzeigen, um digitale Mündigkeit also.

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