Mein iPad als Schreib-Maschine: 5 Tools für den roten Faden

Der rote Faden der Ariadne half Theseus, den Weg aus dem Labyrinth zu finden. Der rote Faden der Gliederung hilft Lesern beim Weg durch den Text …

Gliederung

© Nicole Lücking, poasworld.de

Die meisten Schreibratgeber legen viel Betonung darauf, wie wichtig es ist, mit einer guten Struktur zu beginnen. Sich eine Gliederung zu überlegen, bevor man überhaupt anfängt.

Zwar lassen sich Schreiben, Recherchieren, Ideen sammeln einerseits und Strukturieren andererseits nicht streng voneinander trennen. Aber es ist gut, Werkzeuge an der Hand zu haben, die beim Erstellen und Feinjustieren einer Struktur helfen.

Fürs iPad gibt es verschiedene Apps, mit denen sich Gliederungen erstellen und überarbeiten lassen. Eine kurze Suche im App-Store fördert über 20 solcher Tools zutage. Hier sind fünf, die ich selbst gerne nutze:

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Warum es gut ist, sich mit Markdown zu beschäftigen

Es scheint paradox: Ausgerechnet der Boom mobiler Apps und die Verbreitung digitaler Bücher haben zu einer heimlichen Renaissance des Formats „Nur-Text“ geführt – oder genauer gesagt, von Markdown-formatierten Texten.

Markdown-Kurzanleitung für Posts in Slack

Einst nur von Nerds und Programmierern als einfache und praktische Textformatierung genutzt, hat sich Markdown mittlerweile als einfacher Formatierungs-Standard in vielen Anwendungen durchgesetzt.

Außerdem hat es sich zu einer Art Lingua Franca entwickelt, mit der sich Apps untereinander verständigen, digitale Schreibprozesse verändern und die Texte aus proprietären Formaten befreien.

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Das „Re” in Revision / Schreiben und Lektorieren gleichzeitig

Jedes Manuskript werde erst nach 23 Überarbeitungsgängen wirklich gut, hab ich mal gelesen. Da ist was dran, auch wenn man es nicht wörtlich nehmen muss. Und ich glaube nicht, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern wird, trotz aller Algorithmen und Tools, die uns beim Schreiben unterstützen.

Für die Überarbeitung (die Revision) müssen Autoren Zeit einplanen, selbst wenn – oder gerade wenn – ein Manuskript professionell lektoriert wird. Denn dann müssen die Änderungen ja geprüft und miteinander abgestimmt werden.
„Re-Vision” bedeutet wörtlich, das Geschriebene nochmal anzuschauen, möglichst aus der Leserperspektive. Ist zwar eher angelsächsischer Sprachgebrauch, aber mir gefällt der Ausdruck.

Was wird sich verändern, wenn Autor und Lektor mit der Unterstützung neuer Online-Tools parallel im Manuskript arbeiten können?
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