Trello im Lektorat 4.0

So bereichernd, kreativ, spannend gemeinsames Werken an Aufgaben sein kann – im Alltag ist das gar nicht so leicht zu händeln. Vor allem, wenn wenn wir gleichzeitig an mehreren Projekten werkeln, die termingerecht abgeschlossen werden wollen. Wir brauchen Werkzeuge, damit der Überblick nicht verloren geht:

  • Wer macht mit wem, bis wann, was.
  • Was ist schon erledigt und was ist offen.

Ein Online-Projekttool sollte möglichst intuitiv benutzbar sein. Kein Kollege und keine Kollegin sollte zu viel Zeit damit verbringen müssen, dem Umgang damit zu erlernen. Die Software soll ja helfen, Dinge geregelt zu kriegen, und nicht von der Arbeit ablenken.

Trello ist so ein Werkzeug, das hilft, Projekte im Überblick zu behalten.

Seit dieser Woche gibt es Trello nun auch für den Desktop – und das bedeutet unter anderem, dass ich damit auch auf dem Notebook offline arbeiten kann.

 

So funktioniert das Ganze:

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Schleifmaschinen-Marketing

Ich muss ja zugeben: Baumärkte finde ich toll.
Nicht weil ich die geschickteste aller DIY-Artistinnen wäre. Sondern wegen der fancy Bezeichnungen für unscheinbare Plastikteile (“Verteilerbaldachin”, Kleinteile-Magazin”, “Bodenhülsen-Set”). Und wegen der Flachbildschirme, auf denen Erklärvideos laufen. Wer wollte nicht schon immer wissen, wie man Tapetenkleister korrekt aufträgt oder in welchem Winkel der Farbroller zu halten ist?

Courtesy: Assembly App

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(K)Eine Stilfrage: Infotexte in Leichter Sprache

In der aktuellen Wochenend-taz findet sich ein Kommentar: Leichte Sprache braucht Kritik, der sich unter anderem auf kritische Feuilletonartikel in FAZ und in B.Z. bezieht. Hintergrund der Debatte ist die Tatsache, dass Behörden und Institutionen im Vorfeld der Bundestagswahl vermehrt Informationsmaterial in Leichter Sprache publizieren. Nicht zuletzt deshalb, weil sie im Sinne der Barrierefreiheit gesetzlich dazu angehalten sind. Den Text selbst gibt es auch in Leichter Sprache.

Journalisten sollten sich infor­mieren, bevor sie Leichte Sprache kritisieren.
Zum Beispiel über diese Fragen:
• Wer ist die Zielgruppe von Leichter Sprache?
• Was ist die Aufgabe von Leichter ­Sprache?
• Welche Geschichte hat Leichte ­Sprache?
Sonst können Journalisten Leichte ­Sprache nicht richtig bewerten.
Denn eines ist sicher:
Journalisten sind nicht die Zielgruppe.

Worum es geht und wer denn dann die Zielgruppe ist, das erläuterte kürzlich in einem Vortrag bei den Webgrrls Rhein-Main Claudia Fischer vom Social Franchise Network capito. Weiterlesen