Remember to write in November

Herbst bedeutet für Tausende weltweit: der Schreib–Monat ist da. NaNoWriMo.

Das Ziel der – meistens – angehenden Romanautor:innen ist es, am Monatsende einen Entwurf von 50.000 Wörtern am Tag fertig zu haben. Was bedeutet, in etwa 1667 Wörter am Tag in die Tasten zu hauen.

Vor Jahren gab es mal den DigiWriMo, den Digital Writing Month, ausgerufen vom Institute of Digital Pedagogy. Dort haben sie die November-Challenge, 50.000 Wörter zu schreiben, ausgeweitet: vom Romanschreiben auf das „Schreiben ins Internet“. Was ist denn digitales Schreiben anderes?

Wenn ich so nachdenke, schreibe ich heutzutage ziemlich viel ins Internet: Checklisten, To-dos, Inhaltsverzeichnisse, Feedback, Konzepte, Umfragen, Terminpläne, Rede-, Web-, Printtexte aller Art. Ab und zu Tweets. Zu selten eigene Blogartikel.

 

Warum einfache Sprache gar nicht so einfach ist – Lernen von der technischen Kommunikation

Letzte Woche habe ich mich ein bisschen darüber beschwert, dass ich mich genervt durch eine Gebrauchsanweisung blättern musste. Das war nicht nett, denn ich weiß, was die Kolleginnen und Kollegen Technische Redakteure leisten.

In diesem Zusammenhang empfehle ich einen Blick in Tom Johnsons Blog I’d rather be writing. Er hat gerade einen großartigen Artikel über Verständlichkeit (nicht nur technischer Informationen) geschrieben.
Schön: Der Artikel enthält einen Praxistest des Lesbarkeitstools Hemingway App. Für die Ungeduldigen fasse ich den Artikel hier mal zusammen. Weiterlesen

Das „Re” in Revision / Schreiben und Lektorieren gleichzeitig

Jedes Manuskript werde erst nach 23 Überarbeitungsgängen wirklich gut, hab ich mal gelesen. Da ist was dran, auch wenn man es nicht wörtlich nehmen muss. Und ich glaube nicht, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern wird, trotz aller Algorithmen und Tools, die uns beim Schreiben unterstützen.

Für die Überarbeitung (die Revision) müssen Autoren Zeit einplanen, selbst wenn – oder gerade wenn – ein Manuskript professionell lektoriert wird. Denn dann müssen die Änderungen ja geprüft und miteinander abgestimmt werden.
„Re-Vision” bedeutet wörtlich, das Geschriebene nochmal anzuschauen, möglichst aus der Leserperspektive. Ist zwar eher angelsächsischer Sprachgebrauch, aber mir gefällt der Ausdruck.

Was wird sich verändern, wenn Autor und Lektor mit der Unterstützung neuer Online-Tools parallel im Manuskript arbeiten können?
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