Begleitetes Schreiben

Die Schreibmaschine der Zukunft ist ein intelligenter Textassistent, der Autoren alle ungeliebten Tätigkeiten im Schreibprozess abnimmt. So beschreibt der Interaktions-Designer und Autor Samim Wininger (samim), der sich selbst als “KI-Experimentierer” bezeichnet, in einem neuen Artikel auf medium die Anforderungen an moderne Textverarbeitung.

Remix: Assembly App

Der eigentliche schöpferische Vorgang, so Samim, wird in Zukunft viel mehr als bisher schon darin bestehen, Vorhandenes kreativ zu veredeln.

Kuratieren, Remixen, Transformieren  – das sind Tätigkeiten, bei denen Maschinen hervorragend einsetzbar sind.
Sie liefern den Rohentwurf, der von Autoren nur noch vollendet werden muss.

Für alle fortgeschrittenen Funktionen stehen digitalen Textarbeitern heute Werkzeuge zur Verfügung, und doch helfen diese Tools nicht bei grundlegenden Fragen: Wie schreibe ich gute Geschichten? Wo finde ich Inspiration? Wie überwinde ich Schreibblockaden? In diesen Bereichen hat sich das Schreiben jahrhundertelang nicht verändert: Der Mensch macht die kreative Arbeit, die Maschine druckt die Wörter.

Heute dagegen verändern neue Technologien grundlegend die hergebrachte Arbeitsteilung zwischen uns und unseren Schreibwerkzeugen.

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Slow Saturday in Berlin

Was tun, wenn man unterwegs in der S-Bahn, auf dem Weg zu den Gärten der Welt, feststellt, nicht nur die Kamera, sondern auch das Smartphone daheim vergessen zu haben? Ein Device-freier Tag! Das hatte ich schon lange nicht mehr. Perfekt für den Digital Detox, das Mal-Abschalten. Einerseits. Natürlich wäre es schön, andererseits, die vielen Eindrücke auf der IGA, das “Mehr an Farben”, die Gärten von Landschaftsarchitekten aus aller Welt, aber auch die Besucher festhalten zu können …

Das geht! Tatsächlich, auch ohne Kamera – einfach indem man daraus eine kreative Schreibaufgabe macht.

“Fotografisches Notieren” nennt der Literaturwissenschaftler Hanns-Josef Ortheil die Methode, mit der sich die Beobachtungsgabe schärfen, Aufmerksamkeit und Konzentration üben lässt.

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Häppchenweise Motivation: Der Digital Writing Month

Die nächsten 30 Tage werden so oder so vorübergehen, ob Sie das wollen oder nicht. Warum also nicht einfach etwas Neues ausprobieren?

sagt Matt Cullen in seinem TED-Talk Try something new for 30 days.

30-Tages-Herausforderungen sind unglaublich in, seit Jahren schon. Sie beruhen auf der (nicht bewiesenen) These, dass sich eine Gewohnheit etablieren lässt, wenn man eine Sache 30 Tage lang durchhält. Nicht jeder mag dabei vielleicht die Motivation oder die Zeit aufbringen, in diesem einen Monat einen ganzen Roman zu schreiben. Weiterlesen